 Das amtierende Königspaar der Schützenbruderschaft St. Hubertus Mawicke: Guido und Bianca Preker
|
 Der Vorstand der Schützenbruderschaft im Jahr 2007
|
| Theodor Hünnies | Brudermeister | | Andreas Dicken | Adjudant und stellv. Brudermeister | | Frank Ebert | Kassenwart | | Friedrich Böllhoff | Geschäftsführer | | Propst Michael Feldmann | Präses | | Edmund Kobbeloer | Fähnrich | | Markus Schröder-Schilling | 1. Fahnenoffizier | | Markus Kappen | 2. Fahnenoffizier | | Reinhard Topp | 1. Königsoffizier | | Josef Brunnberg | 2. Königsoffizier | | Guido Preker | 1. Beisitzer | | Stefan Döring | 2. Beisitzer | | Hubertus Topp | 3. Beisitzer | | Martin Böllhoff | 4. Beisitzer |
 Im Jahre 1926/27 wurde erst mal ein Schützenfest unter dem Motto "300jähriges Bestehen" gefeiert. Vorher hatte es keine "Stiftungsfeste" gegeben. Wie kam man nun auf die Zahl 300? Diese Frage lässt sich schnell beantworten, da sie älteste Münze an der Schützenkette im Jahre 1626 in Bayern geprägt wurde. Daraus wurde wohl geschlossen, dass es in dem Jahr die Bruderschaft schon gab, oder gegründet worden ist. Beweisbar ist dies nicht aber es kann vorsichtig eine Theorie entwickelt werden. 1626 hieß der Landesherr unserer Heimat Ferdinand v. Bayern (Erzbischof zu Köln). Die "...neu gegründeten Schützengesellschaften in den Bauernschaften hatten die Aufgabe, die Bauern im Gebrauch der Waffen zu üben. Deshalb wurden sie von der Obrigkeit in jeder Weise unterstützt. Die vom Landesherrn... gestifteten Schützenkleinode an den Ketten manches dieser seit Mitte des 17.Jahrhunderts neu gegründeten Vereine sind Ausdruck dieser obrigkeitlichen Fürsorge und Anteilnahme. Stiftete Ferdinand v. Bayern, den im Jahre 1626 in Bayern geprägten sogenannten Madonnentaler? Möglich ist es, war das Werler Schloss doch seine zeitweilige Residenz, wenn er auf Reisen war. In Arnsberg selber nahmen die Landesherrn am Scheiben- und Vogelschießen teil. Natürlich kann der Madonnentaler auch sehr viel später an die Kette gekommen sein, jeder König konnte eine Münze stiften, die schon lange in seinem Haus "herumlag". Noch heute werden alte Münzen sehr gerne gestiftet, so kann es auch schon vor Jahrhunderten gewesen sein. Die Mawicker Schützenbruderschaft St. Hubertus 1626 e.V. kann sich glücklich schätzen, wenigstens einen Taler von 1626 zu benutzen. Anderen alten Bruderschaften ist dieses Glück versagt geblieben, so z.B. der Westönner Schützenbruderschaft St. Sebastianus 1624 e.V.
Quelle: Jolk, Michael: Chronik 1693-1993 der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Mawicke 1626 e.V., hrsg. von der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Mawicke 1616 e.V., Werl 1994.
|