  Haus Schütz (Pieper) aus Grünsandstein, denkmalgeschützt
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Die Schönheit von Westönnen kommt besonders durch den Grünsandstein zum Ausdruck, aus dem viele Häuser, Denkmäler, Fundamente, die Kirche, die Schützenhalle usw. gebaut sind. Die Steine wurden aus zahlreichen eigenen Steinbrüchen gewonnen.
Die Entstehung der Sandsteinlager am Hellweg erfolgte in der Kreidezeit vor 100 Millionen Jahren, als Meere unsere Heimat bedeckten. Der Grünsandstein entstand aus Meeresablagerungen (Sand, Muscheln usw.). Wegen seines Gehaltes an wasserlöslichem kohlensaurem Kalk verwittert er jedoch recht leicht, v.a. bei den heutigen Umwelteinflüssen.
Heute gibt es deshalb keinen Steinbruch mehr in Westönnen. Grünsandstein wird am Hellweg aber noch in Anröchte gewonnen. Dieser ist härter, hat aber auch eine Farbe, die eher ins Bläuliche geht. Den Stein von dort verwenden trotzdem manche Westönner zur Ausbesserung oder auch zum Neubau von z.B. Mauern, um das Gesamtbild des Grünsandstein-Dorfes Westönnen zu erhalten.   Neugestaltete Mauer der Familie Tolles aus Anröchter Grünsandstein
|  Neubau der Volksbank
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 Dieses schmucke Wartehäuschen (Bild rechts) bauten die Westönner von ihrem Preis, den sie beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" erhielten. Die Grünsandsteine stammen aus Westönnen, aus dem Abruch eines Gebäudes.
Den Grünsandstein zu bearbeiten, ist gar nicht so leicht. Deshalb haben sich in Westönnen einige Maurer zusammengefunden, die diese Kunst beherrschen. | |
 Schon in frühester Zeit wurde in Westönnen Grünsandstein in zahlreichen Steinbrüchen, die etwa 300 Meter südlich der heutigen B1 lagen, gebrochen. Im 19. Jahrhundert konnte man sogar von einer Steinbruch-Industrie sprechen. Damals gab es noch 4 Steinbrüche (Luig-Kaune, Müller, Kerkhoff, Stewen). So wird berichtet, dass der Kerkhoff´sche Steinbruch bis zu 20 Arbeiter beschäftigte. Eine schwere Arbeit, mit einfachen Werkzeugen die schweren Steine zu brechen und auf mit Pferden bespannten Plankenwagen abzutransportieren.
Heute gibt es nur noch 2 Steinbrüche, die als solche zu erkennen sind; alle anderen wurden zugeschüttet.
Der Kerkhoff´sche Steinbruch erlebte seine letzte Blütezeit 1925, als der Westönner Schützenverein unentgeltlich Steine zum Bau der Schützenhalle brechen durfte. (Bild links). Später wurde der Steinbruch als (wilde) Müllkippe genutzt. Erst vor einigen Jahren wurde er von der Umwelt-AG des Werler Mariengymnasiums untersucht und auf deren Initiative ein wenig gesäubert. Er stellt heute ein wichtiges Refugium für die heimische Tier- und Pflanzenwelt dar. |  Erinnerungsfoto aus dem Steinbruch
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