St. Josefs-Grundschule in Westönnen

Dies ist die alte Schule.

Durch die Stiftung des Pfarrers Johann Kettler wurde im Jahre 1666 der regelmäßige, von qualifizierten Lehrpersonen erteilte Schulunterricht im heutigen Pfarrhaus aufgenommen.

 

Durch die Neuordnung des Schulwesens im Jahre 1968 wurde Westönnen Standort einer Grundschule. Die St.-Josef-Schule ist zweizügig. Vier vollzeit- und sechs teilzeitbeschäftigte Lehrpersonen unterrichten in acht Klassen zur Zeit 194 Kinder, von denen 141 aus Westönnen, 23 aus Mawicke, 7 aus Niederbergstraße, 18 aus Oberbergstraße und 5 Kinder aus den benachbarten Orten Welver und Soest (Ostönnen, Röllingsen) kommen. Seit Beginn des Schuljahres 1996/97 gibt es an der St.-Josef-Schule die Maßnahme „Schule von acht bis eins“, in der Kinder, die nach Unterrichtsschluss zu Hause allein wären, bis 13.30 Uhr in der Schule betreut werden.

 

Für den Unterricht stehen in den 1963 fertiggestellten Gebäudetrakten fünf Klassenzimmer, ein Musikraum und eine Turnhalle zur Verfügung. Die Aula wird auch vom Jugendspielmannszug, die Turnhalle vom Sportverein mitbenutzt. Besonders gern gehen Lehrpersonen und Kinder in die drei Klassenzimmer, den Mehrzweckraum und den Gruppenraum im 1904 errichteten und 1937 erweiterten unter Denkmalschutz stehenden Grünsandsteingebäude

 

 


Turnhalle

Auf dem Schulgelände befindet sich ein guter Baumbestand. Schulhof und Grünsandsteingebäude liegen im Schatten der Linden. Hinter einer Sandsteinmauer und entlang des Staketenzaunes wachsen neben Holunder, Forsythie, Salweide und anderen Sträuchern Ahorn, Linde und Esche; zwischen den Gebäudetrakten und auf der Spielwiese befinden sich Eberesche, Hainbuche und Birke. Bei der Erstellung eines Fahrradabstellplatzes wurde der Erdaushub als 25 m langer Wall liegengelassen und seit 1996 von den Kindern mit mehrjährigen Stauden, Kräutern und selbstgezogenen Blumen bepflanzt, so dass sich dort jetzt mehr als 50 einheimische Pflanzen befinden, die von vielen Insekten besucht werden und die, da sie nicht im Herbst geschnitten werden, Kleintieren im Winter Unterschlupf bieten. Außerdem ist in einer Rasenfläche ein Beet mit Blumen und Gemüse angelegt.


Die St.-Josef-Schule unterrichtet nach den Richtlinien und Lehrplänen für Grundschulen in Nordrhein-Westfalen. Sie ist katholische Bekenntnisschule; sie nimmt jedoch alle Kinder auf, deren Eltern den Besuch der Schule wünschen. So sind Bereitschaft zur Toleranz und zum ökumenischen Miteinander feste Bestandteile des Schulprogramms. Erteilt wird katholische und evangelische Religionslehre. „In unserer St.-Josef-Schule möchten wir im christlichen Geist miteinander leben und mit den Kindern kleine Schritte der Sinnfindung und Hoffnung gehen und gemeinsam versuchen, nach dem Beispiel Jesu zu leben“ (aus dem Schulprogramm).- Im Feld „Öffnung der Schule“ ist auch die Dorfgemeinschaft genannt. So übernahm die St.-Josef-Schule die Patenschaft für die Dorflinde, die aus Anlass des 1025-jährigen Bestehens des Ortes Westönnen am 5. Juni 1998 auf dem Kirchplatz gepflanzt wurde.


Ein weiterer ortspezifischer Punkt des Schulprogramms sind die außerschulischen Lernorte: Heimatmuseum Haus Rykenberg in Werl und das Heimathaus in Welver, heimische Betriebe, Gebäude und Plätze - Flora und Fauna im Schulbezirk - Bewahrung der Schöpfung. WN

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